Mein Brief an den Chefredakteur von Radio DARC.

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DL6ZB
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Mein Brief an den Chefredakteur von Radio DARC.

Beitrag von DL6ZB » 17 Mai 2017, 20:49

Meine Erwiderung bezüglich des Briefes des Chefredakteurs von Radio DARC, Rainer Englert, DF2NU, an OM Edi Maier, DK1JU, über dessen CW-Aktivitäten an prominenter Stelle in der Süddeutschen Zeitung berichtet wurde. In der Folge entstand im Internet eine hitzige Diskussion um den Nutzen von Beiträgen in der Presse über die Morsetelegrafie im Amateurfunkdienst. An dieser Diskussion, die sicher nicht ganz unwichtig ist, beteiligte sich auch OM Rainer, DF2NU, mit einem Brief an OM Edi. Dieser Brief wurde mir mit der Bitte zugeschickt, ich möchte doch bitte die Meinung als 1. Vorsitzender der AGCW dazu abgeben. Das werde ich gerne in Form eines Offenen Briefes machen. Hier also meine Replik.


Lieber Rainer,

zunächst einmal danke ich Dir sehr herzlich für die Berichte im DARC-Radio über unser CW-Wochenende in Erbenhausen. Ich wende mich aber heute in einer anderen Sache an Dich, die mir von Mitgliedern der AGCW zugetragen wurde.

Wiederholt berichten Zeitungen über die Morsetelegrafie im Amateurfunkdienst. Gerade erst wieder das Rüsselsheimer Echo. Ich will an dieser Stelle über den von der Axel-Springer-Stiftung für junge Journalisten prämierten Beitrag über Edi, DK1JU, abgedruckt in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 2./3. Januar 2016, einiges zu Deiner Stellungnahme an Edi dazu antworten, der mir mit der Bitte um Kommentierung zugesandt wurde.

Ich denke, Deine Argumente reflektieren zu sehr aus der Sicht des Modernisten unter uns Funkamateuren. Wobei ich unbedingt auch sagen möchte, dass Deine Verdienste und Dein Engagement allergrößten Respekt abnötigen und ich meine Zeilen auch nicht abwertend meine.

Journalisten schreiben das, was Auflage bringt. Das ist ihr Job, das verlangt der Brötchengeber. Wenn also Journalisten zunehmend über die Morsetelegrafie im Amateurfunk berichten, wobei ja letztens sogar der benannte Beitrag über die Telegrafie aus der Süddeutschen Zeitung ganz zu Recht prämiert wurde, dann hat das schon seinen Grund. Die Rezipienten wollen das lesen, sonst würden die Zeitungen das ja nicht drucken. Als Medienschaffender weißt Du das. Ich möchte es noch pointierter ausdrücken: kaum jemand interessiert sich in der Öffentlichkeit für ein Internet 2.0 der Funkamateure. Sonst würden Journalisten darüber berichten. Man kann damit keine Leserzahlen erhöhen und man wird dafür auch keine Werbekunden finden. Das Business ist anders gestrickt, auch das ist Dir bekannt.

Es geht um einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz und um eine umfassendere Betrachtung darüber, was dem Amateurfunkdienst nützt und was nicht. Damit sind wir beim Grundsätzlichen.

Unsere Gesellschaft will mehrheitlich in der immer knapper werdenden Freizeit eine Entschleunigung. Das Fahrrad ist heute beliebter als je zuvor, da können noch so viele schnelle BMW durch die Gegend fahren. Noch nie sind so viele Leute Marathon gelaufen wie heute. Die Stadtläufe sind derart überfüllt, dass die Veranstalter sogar Absagen an Interessenten senden müssen. In seiner Freizeit will der durchindustriealisierte Mensch heute „back to the roots“, zurück zum Ursprung, sinnentleerendes Hinterherhecheln hinter immer neuen Entwicklungen vergessen und stattdessen seine ganz persönlichen Fähigkeiten entdecken und zur Geltung bringen.

Und da sind wir jetzt bei der Morsetelegrafie.

CW verlangt dem Funkamateur heute wie damals große Mühen beim Erlernen ab. Die Funkverbindung wird mit CW aufs Wesentliche reduziert. Das eigene Können und nicht etwa eine vom User unverstandene Software entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Die Morsetelegrafie ist nicht nur Tradition, sie wird schon gar nicht von „tattrigen Rentnern“ (O-Ton DL4NO) betrieben sondern sie ist insbesondere aus der Sicht der Öffentlichkeit ganz sicher sinnstiftend für den Amateurfunkdienst in Deutschland. Sinnstiftendes trägt immer auch zur Legitimation bei. Auch das müssen wir Funkamateure im Blick haben, wenn wir über die Rechtfertigung unseres Frequenzbedarfs argumentieren.

Ein großer Fehler wäre zu meinen, man müsse nun alles daransetzen die Jugend für sich zu gewinnen, um nur ja genug Nachwuchs zu rekrutieren. Das ist ein falscher Ansatz. Unsere Gesellschaft hat heute einen großen Schatz der gehoben werden will: hochbegabte, gebildete und finanzkräftige Senioren, für die der Amateurfunk geradezu eine ideale Freizeitbeschäftigung darstellt. Wir vergeuden mit unseren zweifelhaften Bemühungen um eine Absenkung von Prüfungsstandards und den Verirrungen bei der Verquickung von kommerziellem Internet und Funkbetrieb wertvolle Ressourcen. Der fast schon verzweifelt anmutende Ruf nach „Nachwuchs“ reduziert die Zukunft des Amateurfunks auf junge Menschen. Das ist ganz falsch. Das Gegenteil ist richtig.

Ohne die Mühen der Funkamateure wäre das Weltkulturerbe Morsetelegrafie möglicherweise bereits mittelfristig sogar vom Aussterben bedroht. Die Funkamateure aber senden ihre Morsezeichen weiterhin weltweit, sie benötigen dafür nur einfache Technik, sie werden überall verstanden und CW verbindet heute hunderttausende Funkamateure international. Ich höre in meinem DMR-Funkgerät jedoch andererseits nichts von dem, was den Amateurfunk wirklich ausmacht. Es ist Technik um ihrer selbst Willen, gemacht von Leuten, die ihre berufliche Erfahrung einbringen um sich dann darin zu sonnen, ohne diese dem Nutzer auch nur ansatzweise vermitteln zu können. Es braucht heute ausschweifende Kurse über die Fütterung wirklich simpler Codeplugs für DMR-Funkgeräte aus dem kommerziellen Bereich, deren Nutzen für den Amateurfunk ganz und gar zweifelhaft ist. Immerhin werden Frequenzen belegt. Viel mehr aber auch nicht.

Noch ein Beispiel. Ich betreibe sehr gerne auch Satellitenbetrieb. Und auch da kommt, diesmal ganz praktisch, die Morsetelegrafie ins Spiel. Denn bei einem 20dB-Vorteil gegenüber SSB und geringer Bandbreite, sind so die interessantesten Verbindungen möglich. Meine schönste Verbindung war die vor zwei Jahren über AMSAT-OSCAR 7 in Morsetelegrafie, mit einfachem Dipol und 50 Watt aus einem FT-847 über den Atlantik in die USA. Hier zeigt sich der praktische Nutzen der Telegrafie, jenseits jeglicher Nostalgie.

Du hast geschrieben, die Zukunft des Amateurfunks sei digital. Nein, das ist sie nicht. Sie ist bunt, mit einem sehr farbenfrohen Klecks CW. Erinnere Dich an die Anfänge von Packet-Radio. Es sollte die Zukunft sein. Der Abgesang auf den analogen Amateurfunk wurde eingeleitet. Doch was ist davon geblieben? Die Digimodes kommen und gehen, aber die Morsetelegrafie bleibt. Das zeigen auch die stetig steigenden Mitgliederzahlen der CW-Clubs, insbesondere der internationalen Clubs FISTS oder CWOP. Die Auswertung unserer Mitgliederdatei der AGCW-DL zeigt übrigens, dass wir durchaus kein überalteter Verein sind. In den USA geht gerade ein regelrechter CW-Hype los. Dort lernen immer mehr Funkamateure Telegrafie, weil sie eben dazugehören wollen. Der behördliche Zwang von früher weicht einer Lust am eigenen Können. Der Morsetelegrafie im Amateurfunk steht daher eine gute Zukunft bevor. Funktionstastendrückerei und Kopieren von Codeplugs kann da nicht mithalten.

Wenn manche Verantwortliche des DARC nun trotzdem der Ansicht sind, man müsse nur in Konkurrenz treten zum Internet, dann würde sich schon Nachwuchs für den Amateurfunk begeistern, so ist das wie das Pfeifen im Walde. Niemals werden Funkamateure auch nur ansatzweise mit ihren äußerst begrenzten finanziellen und materiellen Möglichkeiten so mehr erreichen, als höchstens kleine, kaum wahrnehmbare Achtungserfolge. Was in Deutschland vielleicht noch Ansätze bleiben, wird andernorts völlig ausbleiben. Den Wettkampf mit Whatsapp und Facebook um die jungen Leute mit einem in weiten Teilen der Republik kaum erreichbaren Hamnet führen zu wollen, das ist ungefähr so sinnvoll, wie einen Papierflieger in Konkurrenz zu setzen mit einer Mondrakete. Und weil diese Ansätze nicht funktionieren, müssen kommerzielle Datennetze als Ersatz für die Ionosphäre her? Was ist daran eigentlich noch Amateurfunk? Einige wenige Spezialisten können sich hier austoben. Mehr nicht. Der große Rest probiert diese neuen Möglichkeiten vielleicht auch einmal aus – bis es zu langweilig wird.

Wenn also Zeitungen über CW-Funkamateure berichten, die mit sagenhaft einfachem Equipment in einer Welt voller modernster Technologie nur durch eigenes Beherrschen der Morsetelegrafie weltweit Funkverbindungen herstellen, so ist eben das Interesse der Leser geweckt. Das wissen Journalisten und Redaktionen. Morsetelegrafie ist halt auch so eine Art Entertainment, die wieder zunehmend Menschen begeistert. Persönliche Anstregung und Einfachheit, das ist in unserer Gesellschaft en vogue. CW ist und bleibt aus diesem einfachen Grund auch in Zukunft die Königin unter den Disziplinen im Amateurfunk – nicht nur, weil es um das öffentliche Ansehen geht.

Und genau deshalb berichten Journalisten eben auch darüber.

73, Rolf Heine
DL6ZB
1. Vorsitzender AGCW-DL e.V.

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DJ6UX
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Re: Mein Brief an den Chefredakteur von Radio DARC.

Beitrag von DJ6UX » 18 Mai 2017, 16:18

Danke für Deinen fundierten Beitrag, Rolf!

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DF2OK
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Re: Mein Brief an den Chefredakteur von Radio DARC.

Beitrag von DF2OK » 19 Mai 2017, 12:36

DL6ZB hat geschrieben:(...) Wenn also Zeitungen über CW-Funkamateure berichten, die mit sagenhaft einfachem Equipment in einer Welt voller modernster Technologie nur durch eigenes Beherrschen der Morsetelegrafie weltweit Funkverbindungen herstellen, so ist eben das Interesse der Leser geweckt. (...) Morsetelegrafie ist halt auch so eine Art Entertainment, die wieder zunehmend Menschen begeistert. Persönliche Anstregung und Einfachheit, das ist in unserer Gesellschaft en vogue.
So ist es! Wo finden bei Aussenaktivitäten mit AFU-Beteiligung Menschen zusammen? Da wo Morsezeichen zu hören sind. Das zieht an. Damals und erst recht heute. Wenn dann noch ein Fachmann dabei ist, der das Gehörte übersetzt, erklärt - prima! Dazu noch eine Ansammlung von Morseübungsgerät wo die ZuschauerInnen selbst Hand anlegen können - Stichwort Morsediplom - perfekt! DAS bleibt in Erinnerung. Und wenn der Funke übergesprungen ist - umso besser.

Wenn wir "alten Dackel" (sri) das auch alles kennen, aber für unsere Youngsters ist DAS eben neu. Oder Retro, auch gut. Digitale Kommunikation der heutigen Art reisst kaum einen mehr vom Stuhl. Ja, sicher, gibt schon tolle Sachen, die für (nicht nur junge) Insider Interessant sind. Aber ansonsten ist der Computerkram teilweise lästiger Alltag.

Doch worin besteht - fundamentalistisch betrachtet - der Unterschied zwischen einem alten klassischen FM-Relais und einem heute so vielgepriesenen Super-Duper-Multifunktions-Digimode-Teil? Im Aufwand der Technik und Beherrschung von Computersoftware und deren Parametereinstellung beim Nutzer. Nie konnte soviel Mist gemacht werden wie heute.
Apropos Mist: Die Gesprächsinhalte bleiben trotz der modernen Technik doch die gleichen. Sicher gibt es löbliche Ausnahmen - ja Ausnahmen für anständige Gespräche (nicht nur) auf den Relais. Das Gerülpse, Generve, Gelaber; die teils extremen rassistischen, sexistischen und politischen Ausscheidungen, via Mikrofon übertragen, werden durch DMR und Co. auch nicht besser. Störungen auch nicht, im Gegenteil: Ein falsch eingestellter Parameter und eine Einzelperson blockiert weltweit ein System. Das war nur ein Beispiel, Ihr kennt sicher in Eurem Umfeld noch andere.

Zum o.g. Anlass Deines Postings.
Ich kenne die von Dir geschilderten Diskussionen nicht. Auch den Artikel nicht, wobei ich nur kurz gesucht habe. Ein Link zum Zeitungsartikel, so wie er im Reflektor gewünscht wird, wäre schon schön. Wie dem auch sei, wenn journalistisch sauber und korrekt gearbeitet wird, dann ist das doch in Ordung. Muss ja so sein, denn sonst gäbe es dafür keinen Preis. Ich verstehe die Aufregung von Rainer auch nicht so ganz. Wenn er - wie ich den o.g. Schilderungen entnehmen kann - ein auf Modern eingestellter Mensch ist, dann sollte Toleranz im Hobbybereich doch möglich sein, oder? Gerade als presserechtlich Verantwortlicher bei Radio DARC. Allerdings gab es da ja zu Anfangszeiten einen (sehr schön gemachten) Bericht über Telegrafie. Leider wurden da - ich sage mal ganz vorsichtig - journalistisch unsauber gearbeitet. Dem Wohlwollen der Urherber der Texte, die da ohne ausdrückliche Erlaubnis desselben einfach so ohne jegliche Quellenangabe ! publik gemacht worden sind, hätte durchaus zur juristischen Verfolgung gereicht. Aus meinem pers. E-Mail-Verkehr mit einer höflichen Nachfrage zu der Lage kann ich entnehmen, dass nach der zweiten Mail Rainers Contenance etwas gelitten hat und der Ton sehr rauh wurde. Kann mir gut vorstellen, dass der oben erwähnte Brief an Edi ebenso aussieht.

Gleichwohl waren die Reaktionen damals dahingehend prägend, das ich Radio DARC nun nicht mehr höre. Mit der einen Ausnahme der Berichterstattung von neulich nach der Wahl bei der AGCW. Es gibt auch für Rundfunkdarbietungen eine Rufzeichennennpflicht. Aber wenn ich innerhalb einer knappen Stunde das Wort "DARC" zweimal / Minute oder mehr hören muss, dann ist das abstossender als jedweder private Sender, der alle 10 Minuten mit den "besten Hits aus den 80igern" wirbt. Radio DARC ist für mich da ganz schlimm. Macht mal so aus Spass eine Strichliste. Einen für jedesmal, wenn DARC zu hören ist. Ihr werdet staunen. Für wie doof verkaufen sie die paar Hörer? Wenn ich um die Zeit auf der QRG höre, dann weiss ich, welche Station ich höre. Das muss mir und anderen nicht jede Minute neu eingetrichtert werden.

Okay, ich schweife ab. Aber das Geschriebene zeigt, dass dort bei Radio DARC (im Gegensatz zu dem preisgekrönten stillen und mehr aussagenden gedruckten Artikel) relativ einfach gehaltene populistische Arbeit mit viel Brimborium und nahe an Urheberrechtsverletzungen gearbeitet wird. Letzteres mag nach dem Vorfall anders sein, ich höre den Murks ja nicht mehr, hi. Aber ich könnte mir vorstellen, dass der (selbst !) verursachte Ärger damals seine Einstellung zur Betriebsart CW im Nachgang beeinflusst. "Mann" ist ja auch nur ein Mensch.

Rainer ist mit seinen AFU-Beiträgen auch bei YouTube und in Mediatheken zu finden. Grundsätzlich nicht verkehrt, Öffentlichkeit für AFU zu machen. Wenn ich dann allerdings den "Düdelldidü"-Rogerpiep von so einem modernen Digitalrelais in einem seiner Videobeiträge höre... Abgesehen davon, dass mich das ständige 'Getonfolge' bei einem langen Gespräch stören würde, denke ich da eher an CB-Funk als an seriösen AFU.

Allerdings wurde ein Beitrag über Rainer vom Einsteller gelöscht. Den hatte ich gebookmarkt und nun isser weg. Hmm... Apropos Löschen. Im jetzt aktuellen FT wird geschrieben, dass die Sendungsaufzeichnungen / Audiodateien, die ja ausserhalb des juristischen Einzugsgebietes von DL komplett auf einem Server in "Himbuktu" gespeichert sind, zum Teil gelöscht worden sind. Wie dort steht aus GEMA-rechtlichen Gründen. Die zu sendenden (Wunsch) Musikbeiträge müssen bei der GEMA gemeldet werden, das kostet nicht mal viel. Ein verantwortlich arbeitender Redakteur wird das tun. Also daran könnte es nicht liegen. Löschungen wirklich nur wegen der GEMA, die auf dem ausländischen Server m.W. nicht viel ausrichten kann?

Hmm... Und warum dann nur die alten Beiträge? Angst vor Ärger wegen "damals" oder zwischendurch anderer Dinge? Wenn es in der letzten Zeit wegen des Zeitungsartikels Ärger gab und sich der Zeitraum des Löschens in etwa decken? Ich war vor der Publikation des FT-Beitrages auf der ausländischen Website und habe auch festgestellt, dass da die alten Dateien fehlen. Jetzt, wo ich den Startbeitrag lese, an den damaligen Ärger mit CW denke und über die gelöschten Dateien nachdenke, kommen mir so meine Gedanken...

Es klingt fast so. Aber ich hoffe, dass der Unmut über die in den Print- und anderen Medien erfolgreichen Berichterstattungen über unser Kulturerbe Morsetelegrafie und der schönste Betriebsart von allen nicht in Neid begründet ist. Wäre menschlich, aber sehr unschön.

Leben und Leben lassen ist immer noch eine Option. Gerade im AFU. Gemeinsam geht's besser, wir werden eh immer weniger.
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Re: Mein Brief an den Chefredakteur von Radio DARC.

Beitrag von df9ts » 19 Mai 2017, 23:28

Michael,

den Artikel solltest Du hier finden können
http://www.sz-archiv.de/sz-archiv/sz-aboarchiv

Gerd.

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Re: Mein Brief an den Chefredakteur von Radio DARC.

Beitrag von DF2OK » 20 Mai 2017, 09:20

df9ts hat geschrieben:Michael,

den Artikel solltest Du hier finden können
http://www.sz-archiv.de/sz-archiv/sz-aboarchiv

Gerd.
Moin Gerd,

danke für die Info. Jetzt weiss ich auch, um welchen Artikel es geht. Der wurde seinerzeit in den Afu-Medien durchgereicht. Ich denke mal, jeder kennt mehr oder meist minder gelungene Berichte über unser Hobby. Diesen fand ich damals für einen AFU-Artikel als bemerkenswert geschrieben, nicht so aus der üblichen Sichtweise. Meiner Ansicht nach hat der Autor den Preis verdient.

Nachtrag: In der Mailingliste fand ich eben einen Link, den OM Uwe, DG1UN dort dankenswerterweise eingestellt hat:
http://www.axel-springer-preis.de/filea ... uschen.PDF
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dl5ybz
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Re: Mein Brief an den Chefredakteur von Radio DARC.

Beitrag von dl5ybz » 20 Mai 2017, 22:51

Wer sich die Mühe macht, den Beitrag zu lesen kommt schnell zu dem Schluss, dass hier ein Mensch im Mittelpunkt und nicht ein Hobby... somit mag der Artikel den Startschuss zu einer allgemeinen Diskussion zum Thema 'Darstellung unseres Hobby in den Medien' ausgelöst haben.. aber wer hier eine Beschreibung des Hobbies wittert, hält vermutlich auch 'Der Alte Mann und das Meer' für eine Bericht über's Hochseeangeln..

Rolfs offener Brief befasst sich ja auch nicht mit diesem Beitrag sondern mit einem offenbar nicht öffentlichen Beitrag von DF2NU.. ein objektives abwägen beider Positionen ist also leider nicht möglich..scheint aber auch nicht notwendig zu sein, dass im Nachgang DF2NUs Position sich als nicht so weit weg erwiesen hat... (laut Infos der AGCW Mailliste...). Auch ist der offene Brief nicht als Diskussionsgrundlage oder Anregung gedacht... er gibt eine im engen Kreise sorgsam abgestimmte Position wieder, die man zur Kenntnis nehmen kann.

Schön, wenn man in einer AG ist, die einem sogar das Denken abgenommen wird ;)

Aber noch schöner, wenn Mitglieder dieser AG die offensichtliche Schwächen wie fehlende Links selbstständig denkend ergänzen und so gutes besser machen...

73 de Olaf / DL5YBZ
Olaf,JN48lw,hoffnugsloser UKW und Linux Fan, leider nur noch /p qrv..

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