Gedanken zu Mitgliederzahlen

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DL2LE
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Gedanken zu Mitgliederzahlen

Beitrag von DL2LE » 23 Mai 2015, 19:46

Organisatoren von Telegrafievereinigungen erfreuen sich zu recht über wachsende Mitgliederzahlen und sehen darin auch die Bestätigung ihres Engagements für die Gemeinschaft. Manche glauben sogar die Attraktivität des Vereins aus den (steigenden) Zahlen ableiten zu können.

Hört man außerhalb von Contesten die Bänder ab und beobachtet man die zum großen Teil ungenutzten Foren, die man aufwendig für ihre Mitglieder eingerichtet hat, so fragt man sich zwangsläufig, wo sind all die tausende telegrafiefähigen OPs geblieben, die sich einst mit ihrer Mitgliedschaft offenkundig zu deren Gemeinschaft bekannt haben. Was war ihr Motiv des Beitritts, der teilweise sogar mit Beiträgen verbunden ist.

Mit einem Beitritt zu einer Vereinigung oder Gemeinschaft verbinde ich (jedenfalls) in erster Linie eine mehr oder weniger aktive Beteiligung am Geschehen, aber das scheint eine veraltete Ansicht von mir zu sein. Die Frage nach dem Motiv bleibt für mich offen zumal sich eine dem Beitrag angemessene Gegenleistung mir nicht erschließt.

Für mich bleibt eigentlich nur eine Erklärung übrig. Es „scheint“ ein größeres Interesse zu bestehen, sich mit der Anhäufung von möglichst vielen Mitgliedschaften zu schmücken und zu präsentieren, als einen angemessenen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, nämlich sich auf dem Band hören zu lassen, der ursprünglichen Plattform unserer Begegnung.

Wer mich kennt weiß, dass ich für „Klartext“ plädiere, auch wenn man sich dabei gelegentlich unbeliebt macht. Niemand soll sich daher von meinen veralteten Gedanken provozieren lassen oder gar angesprochen fühlen.

Mein Motiv dieser Zeilen ist lediglich und „mal wieder“, für die Aktivierung von Klartext-Telegrafie zu werben und stell den "Werbetext" mal in die Foren von AGCW und HSC.

73 Dieter DL2LE

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